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§ 11 BremGarV, Rauchabschnitte, Brandabschnitte
§ 11 BremGarV
Bremische Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen (Bremische Garagenverordnung - BremGarV)
Landesrecht Bremen

Teil 2 – Bauvorschriften

Titel: Bremische Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen (Bremische Garagenverordnung - BremGarV)
Normgeber: Bremen
Amtliche Abkürzung: BremGarV
Gliederungs-Nr.: 2130-d-13
Normtyp: Rechtsverordnung

§ 11 BremGarV – Rauchabschnitte, Brandabschnitte

(1) Geschlossene Garagen, ausgenommen automatische Garagen, müssen durch mindestens feuerhemmende, aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehende Wände in Rauchabschnitte unterteilt sein. Die Nutzfläche eines Rauchabschnitts darf

  1. 1.

    in oberirdischen geschlossenen Garagen höchstens 5.000 m2,

  2. 2.

    in sonstigen geschlossenen Garagen höchstens 2.500 m2

betragen; sie darf höchstens doppelt so groß sein, wenn die Garagen Sprinkleranlagen haben. Ein Rauchabschnitt darf sich auch über mehrere Geschosse erstrecken.

(2) Öffnungen in den Wänden nach Absatz 1 müssen mit Rauchschutzabschlüssen versehen sein. Abweichend davon sind dicht- und selbstschließende Abschlüsse aus nichtbrennbaren Baustoffen zulässig. Die Abschlüsse müssen Feststellanlagen haben, die bei Raucheinwirkung ein selbsttätiges Schließen bewirken; sie müssen auch von Hand geschlossen werden können.

(3) Automatische Garagen müssen durch Brandwände nach § 30 Absatz 3 Satz 1 der Bremischen Landesbauordnung in Brandabschnitte von höchstens 6.000 m3 Brutto-Rauminhalt unterteilt sein.

(4) § 30 Absatz 2 Nummer 2 der Bremischen Landesbauordnung gilt nicht für Garagen.