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§ 5 OStrV, Fachkundige Personen, Laserschutzbeauftragter
§ 5 OStrV
Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung - OStrV)
Bundesrecht

Abschnitt 2 – Ermittlung und Bewertung der Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung; Messungen

Titel: Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung - OStrV)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: OStrV
Gliederungs-Nr.: 805-3-12
Normtyp: Rechtsverordnung

§ 5 OStrV – Fachkundige Personen, Laserschutzbeauftragter

(1) 1Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass die Gefährdungsbeurteilung, die Messungen und die Berechnungen nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden. 2Verfügt der Arbeitgeber nicht selbst über die entsprechenden Kenntnisse, hat er sich fachkundig beraten zu lassen.

(2) 1Vor der Aufnahme des Betriebs von Lasereinrichtungen der Klassen 3R, 3B und 4 hat der Arbeitgeber, sofern er nicht selbst über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügt, einen Laserschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen. 2Der Laserschutzbeauftragte muss über die für seine Aufgaben erforderlichen Fachkenntnisse verfügen. 3Die fachliche Qualifikation ist durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang nachzuweisen und durch Fortbildungen auf aktuellem Stand zu halten. 4Der Laserschutzbeauftragte unterstützt den Arbeitgeber

  1. 1.

    bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung nach § 3,

  2. 2.

    bei der Durchführung der notwendigen Schutzmaßnahmen nach § 7 und

  3. 3.

    bei der Überwachung des sicheren Betriebs von Lasern nach Satz 1.

5Bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben arbeitet der Laserschutzbeauftragte mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt zusammen.

Zu § 5: Geändert durch V vom 30. 11. 2016 (BGBl I S. 2681) und 18. 10. 2017 (BGBl I S. 3584) (24. 10. 2017).