Technische Regeln für Gefahrstoffe Holzstaub (TRGS 553) Bundesrecht

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Anlage 5 TRGS 553, Betriebsanweisung und Unterweisung Holzst...
Anlage 5 TRGS 553
Technische Regeln für Gefahrstoffe Holzstaub (TRGS 553)
Bundesrecht

Anhangteil

Titel: Technische Regeln für Gefahrstoffe Holzstaub (TRGS 553)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: TRGS 553
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Technische Regel

Anlage 5 TRGS 553 – Betriebsanweisung und Unterweisung Holzstaub

 BETRIEBSANWEISUNGStand:
........gemäß § 14 GefStoffV..........
 Geltungsbereich und TätigkeitenFreigabe
   
 Gefahrstoffbezeichnung 
 Holzstaub 
 Buchenholzstaub/Eichenholzstaub, Holzstaub anderer Holzarten 
 (verarbeitete Holzart eintragen!) .................................................. 
 Diese Stäube entstehen bei der Be- und Verarbeitung von Holz und Holzwerkstoffen. 
   
 Gefahren für Mensch und Umwelt 
 -Holzstäube können zusammen mit einer Zündquelle und dem vorhandenen Luftsauerstoff Brände und Explosionen auslösen. 
 -Holzstäube, besonders solche von tropischen Hölzern, können nach Sensibilisierung z. B. Nasenlaufen, Niesanfälle, Anschwellen der Nasenschleimhaut, Behinderung der Nasenatmung, Hustenreiz mit spastischer Bronchitis bis hin zum allergischen Bronchialasthma mit Luftnot hervorrufen. Außerdem können Reaktionen der Haut, z. B. Juckreiz, Rötung, Bläschen oder Knötchen bis hin zum allergischen Kontaktekzem, auftreten. Beim ersten Anzeichen ist unverzüglich ärztlicher Rat (möglichst beim Betriebsarzt) einzuholen. 
 -Buchen- und Eichenholzstaub sind als krebserzeugend eingestuft (Nasenschleimhautkrebs). Das krebserzeugende Prinzip ist noch unbekannt. Die Stäube anderer Hölzer stehen im Verdacht, krebserzeugende Wirkung zu besitzen. 
    
 Schutzmassnahmen und Verhaltensregeln 
 -Die staubemittierenden Bearbeitungsmaschinen müssen mit Absaugeinrichtungen betrieben werden; dies gilt auch für Handmaschinen und Handschleifarbeitsplätze. Ist dies nicht möglich, muss Atemschutz (z. B. Filtergeräte mit Partikelfilter nach DIN EN 143-P2 oder filtrierende Halbmasken nach DIN EN 149-FFP2) benutzt werden. 
 -Stauberfassungselemente sind sorgfältig einzustellen. Die Schieber in den Anschlussleitungen der nicht benutzten Maschinen müssen geschlossen sein. 
 -Der Arbeitsplatz ist wie folgt zu reinigen:......................................................... 
  Hinweis: Nicht mit Druckluft abblasen! 
    
 Verhalten im Gefahrfall 
 -Störungen an Filteranlagen sind unter Benutzung von Atemschutzgeräten zu beheben. Im Brandfall sind die Feuerlöscheinrichtungen zu benutzen und die Feuerwehr unter Notruf 112 zu verständigen. Glimmbrände in Staubablagerungen nicht durch scharfen Löschmittelstrahl aufwirbeln - Staubexplosionsgefahr! Bei Bränden von Silos und Filteranlagen nur mit stationärer Löschanlage löschen. 
    
 Erste Hilfe 
 -Bei jeder Erste-Hilfe-Maßnahme: Selbstschutz beachten und umgehend Arzt verständigen. 
 -Zuständiger Arzt oder Klinik: ........................................................................................ 
 -Fluchtweg:.................................................................................................................. 
 -Unfalltelefon:............................................................................................................. 
 -Ersthelfer:.................................................................................................................. 
    
 Sachgerechte Entsorgung 
 -Holzstaub und -späne sammeln in: 
    
  ______________________________ 
  Unterschrift des Unternehmers 
   

Unterweisung "Gefahrstoffe"

Die nachfolgend aufgeführten Beschäftigten sind anhand der Betriebsanweisung über auftretende Gefährdungen und entsprechende Schutzmaßnahmen mündlich unterwiesen worden.

Gegenstand der Unterweisung waren Informationen

  • über Hygienevorschriften,

  • über Maßnahmen, die zur Verhütung einer Holzstaubexposition zu vermeiden sind,

  • zum Tragen und Benutzen von Schutzausrüstungen und Schutzkleidung.

§ 14 Gefahrstoffverordnung, §§ 7, 14 BGV A 1

Über die Betriebsanweisung(en) bin ich ausführlich unterrichtet worden (mindestens jährlich):

Nr.Name, VornameDatumUnterweisung bestätigt
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    

Unterweisung durchgeführt von: ..................................................................................