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Abschnitt 3 TRB 801 Nr. 45, Begriffsbestimmungen
Abschnitt 3 TRB 801 Nr. 45
Technische Regeln Druckbehälter Gehäuse von Ausrüstungsteilen (TRB 801 Nr. 45)
Bundesrecht
Titel: Technische Regeln Druckbehälter Gehäuse von Ausrüstungsteilen (TRB 801 Nr. 45)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: TRB 801 Nr. 45
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Technische Regel

Abschnitt 3 TRB 801 Nr. 45 – Begriffsbestimmungen (1)

(1) Red. Anm.:

Außer Kraft am 1. Januar 2013 durch die Bek. vom 17. Oktober 2012 (GMBl S. 902)

3.1 Gehäuse von Ausrüstungsteilen sind drucktragende Gehäuse von Armaturen und vergleichbaren Einrichtungen. Sie weisen eigenständige Druckräume im Sinne von TRB 002 auf. Dabei handelt es sich um Ausrüstungsteile von Druckbehältern oder Rohrleitungen im Sinne des § 3 Abs. 2 und Abs. 11 DruckbehV. Zu den drucktragenden Gehäusen gehören die kraftaufnehmenden Verbindungselemente, die die druckbeaufschlagten Gehäuseteile zusammenhalten.

Ausrüstungsteile ohne eigenständigen Druckraum, Verbindungsleitungen zu Ausrüstungsteilen und Druckräume zur Erhaltung der Förderfähigkeit bzw. zur Lecküberwachung an Rohrleitungen oder Rohrleitungserweiterungen müssen den TRB der Reihe 400 entsprechen.

3.2 Annaturen sind z. B. Schieber, Ventile, Hähne, Klappen.

3.3 Vergleichbare Einrichtungen sind z. B. Standrohre, Schwimmergehäuse, auf die die Verwendungs- und Konstruktionsprinzipien eines Druckbehälters angewendet werden.

3.4 Der Rauminhalt einer Armatur ist die geometrische Größe des Hohlraumes bei freigegebenem Strömungsquerschnitt, beginnend an der nächstliegenden lösbaren Verbindung oder an Verbindungen. die anstelle lösbarer Verbindungen verwendet sind, abzüglich des Volumens fester Einbauten, siehe TRB 002.

Bei Sicherheitsventilen werden die Druckinhaltsprodukte der Eintritts- und Austrittsseite getrennt ermittelt. Zur Eingruppierung des gesamten Sicherheitsventils nach Abschnitt 4.2.2 wird das jeweils größere Druckinhaltsprodukt herangezogen.

3.5 Ein Qualitätssicherungssystem stellt die vom Hersteller dokumentierte und verbindlich eingeführte Aufbau- und Ablauforganisation zur Durchführung der Qualitätssicherung sowie die dazu erforderlichen Mittel dar.