Technische Regeln Druckbehälter Steinhärtekessel (TRB 801 Nr. 30) Bundesrecht

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Abschnitt 5 TRB 801 Nr. 30, Herstellung
Abschnitt 5 TRB 801 Nr. 30
Technische Regeln Druckbehälter Steinhärtekessel (TRB 801 Nr. 30)
Bundesrecht
Titel: Technische Regeln Druckbehälter Steinhärtekessel (TRB 801 Nr. 30)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: TRB 801 Nr. 30
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Technische Regel

Abschnitt 5 TRB 801 Nr. 30 – Herstellung (1)

(1) Red. Anm.:

Außer Kraft am 1. Januar 2013 durch die Bek. vom 17. Oktober 2012 (GMBl S. 902)

5.1 Die Verwendung von Stählen mit einer im Abnahmeprüfversuch gemessenen Streckgrenze von mehr als 420 N/mm2 ist unzulässig.

Diese Anforderung gilt als erfüllt, wenn z.B. die Stähle H II, 17 Mn 4 nach DIN EN 10028, Teil 1 und Teil 2 verwendet werden.

5.2 Schweißeigenspannungen sind gering zu halten.

5.3 Hilfsschweißungen sind mindestens zweilagig auszuführen.

5.4 Bei baustellengefertigten Schweißungen an drucktragenden Bauteilen aus ferritischen Stählen ist eine Vorwärmung auf mindestens 150 C erforderlich.

5.5 Ein Kantenversatz von mehr als 15 % der Mantelwanddicke ist unzulässig. Aufdachungen oder Einziehungen im Bereich der Längsschweißnähte sind zulässig, wenn das Maß 1/6 - bis zu einer Länge von 200 mm örtlich 1/4 - der Mantelwanddicke nicht überschreitet.

5.6 Die Schweißnähte auf der Beschickungsseite müssen für die Oberflächenrißprüfung nach dem magnetischen Streuflußverfahren prüffähige Oberflächen haben.

5.7 Im Sohlenbereich sind die Schweißnähte zwischen den Schienen blecheben. bis zur Tropfkante des Beschickungswagens glatt zu beschleifen.

5.8 Baustellengefertigte Schweißnähte sind innen blecheben herzurichten.