Technische Regeln Druckbehälter Steinhärtekessel (TRB 801 Nr. 30) Bundesrecht

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Abschnitt 12 TRB 801 Nr. 30, Wiederkehrende Prüfungen
Abschnitt 12 TRB 801 Nr. 30
Technische Regeln Druckbehälter Steinhärtekessel (TRB 801 Nr. 30)
Bundesrecht
Titel: Technische Regeln Druckbehälter Steinhärtekessel (TRB 801 Nr. 30)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: TRB 801 Nr. 30
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Technische Regel

Abschnitt 12 TRB 801 Nr. 30 – Wiederkehrende Prüfungen (1)

(1) Red. Anm.:

Außer Kraft am 1. Januar 2013 durch die Bek. vom 17. Oktober 2012 (GMBl S. 902)

12.1 Bei den inneren Prüfungen nach Abschnitt 2.1 sind Oberflächenrißprüfungen nach dem magnetischen Streuflußverfahren in folgenden Bereichen durchzuführen:

  • Sohlenbereich im Härtekessel beschickungsseitig bis zur Höhe der Wagenplattformebene:

    1. 1.

      Alle Schweißnähte und ein Bereich von 150 bis 200 mm beiderseits dieser Nähte.

    2. 2.

      Mindestens drei Testflächen von 300 x 300 mm. die nicht im Bereich von Schweißnähten liegen und thermisch hoch beanspruchte Bereiche erfassen sollen.

    3. 3.

      Vertiefungen im Sohlenbereich. in denen sich Kondensat sammeln kann, und alle Bereiche mit Korrosionsnarben von tiefer als 1 mm.

  • Schweißnahtbereiche an Störstellen beschickungsseitig im Bereich der Abklinglänge (3 s) z.B.

    1. 1.

      Stutzeneinschweißungen, Schienbockanschweißungen,

    2. 2.

      Längsschweißnähte mit Aufdachungen über 4 mm,

    3. 3.

      Längsschweißnähte mit Kantenversatz über 3 mm,

    4. 4.

      Rundschweißnähte mit Kantenversatz über 4 mm.

  • Reparaturstellen im Sohlenbereich beschickungsseitig:

    1. 1.

      Ausgeschliffene Riß- und Korrosionszonen 100 %ig.

    2. 2.

      Bei Auftragsschweißungen das gesamte Auftragsschweißfeld, einschließlich einer Randzone von 150 mm Breite.

    3. 3.

      Bei Flicken und ausgebesserten Nähten die gesamten Schweißnähte, einschließlich einer Randzone von 150 mm Breite.

12.2 Werden Risse festgestellt, so sind die Rißprüfungen auf 100 % der jeweiligen Prüfbereiche auszudehnen. Prüfbereiche sind Sohlenbereiche. sonstige Schweißnahtbereiche und Reparaturstellen.

12.3 Die Schreibstreifen nach Abschnitt 7.1 aus der registrierenden Temperaturmessung sind vollständig vom Zeitpunkt der vorangegangenen wiederkehrenden Prüfung an zur Beurteilung vorzulegen.

12.4 Das Gefälle nach Abschnitt 6.3 ist mindestens einmal jährlich (z.B. Saisonbeginn) durch den Betreiber zu überprüfen und das Ergebnis zu protokollieren.

12.5 Die ordnungsgemäße Funktion der Fest- und Loslager ist wöchentlich mindestens einmal zu überprüfen.

12.6 Im Rahmen der wiederkehrenden Prüfungen ist festzustellen, ob die zulässige Setzung nicht überschritten wurde.

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