Baugesetzbuch (BauGB)  Bundesrecht

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§ 25 BauGB, Besonderes Vorkaufsrecht
§ 25 BauGB
Baugesetzbuch (BauGB) 
Bundesrecht

Zweiter Teil – Sicherung der Bauleitplanung → Dritter Abschnitt – Gesetzliche Vorkaufsrechte der Gemeinde

Titel: Baugesetzbuch (BauGB) 
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BauGB
Gliederungs-Nr.: 213-1
Normtyp: Gesetz

§ 25 BauGB – Besonderes Vorkaufsrecht

(1) 1Die Gemeinde kann

  1. 1.

    im Geltungsbereich eines Bebauungsplans durch Satzung ihr Vorkaufsrecht an unbebauten Grundstücken begründen;

  2. 2.

    in Gebieten, in denen sie städtebauliche Maßnahmen in Betracht zieht, zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung durch Satzung Flächen bezeichnen, an denen ihr ein Vorkaufsrecht an den Grundstücken zusteht;

  3. 3.

    im Geltungsbereich eines Bebauungsplans an brachliegenden Grundstücken oder für im Zusammenhang bebaute Ortsteile (§ 34) an unbebauten oder brachliegenden Grundstücken durch Satzung ihr Vorkaufsrecht begründen, wenn

    1. a)

      diese vorwiegend mit Wohngebäuden bebaut werden können und

    2. b)

      es sich um ein nach § 201a bestimmtes Gebiet mit einem angespannten Wohnungsmarkt handelt.

2Ein Grundstück gilt auch dann als unbebaut, wenn es lediglich mit einer Einfriedung oder zu erkennbar vorläufigen Zwecken bebaut ist. 3Das Vorkaufsrecht nach Satz 1 Nummer 3 erlischt mit dem Ende der Geltungsdauer der Rechtsverordnung nach § 201a. 4Auf die Satzung ist § 16 Absatz 2 entsprechend anzuwenden.

(2) 1 § 24 Absatz 2 und 3 Satz 1 und 2 ist anzuwenden. 2Der Verwendungszweck des Grundstücks ist anzugeben, soweit das bereits zum Zeitpunkt der Ausübung des Vorkaufsrechts möglich ist.

Zu § 25: Geändert durch G vom 14. 6. 2021 (BGBl I S. 1802) (23. 6. 2021).