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§ 242a SGB V, Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz
§ 242a SGB V
Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) Gesetzliche Krankenversicherung
Bundesrecht

Erster Abschnitt – Beiträge → Dritter Titel – Beitragssätze, Zusatzbeitrag

Titel: Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) Gesetzliche Krankenversicherung
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: SGB V
Gliederungs-Nr.: 860-5
Normtyp: Gesetz

§ 242a SGB V – Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz

Neugefasst durch G vom 21. 7. 2014 (BGBl I S. 1133).

(1) Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ergibt sich aus der Differenz zwischen den voraussichtlichen jährlichen Ausgaben der Krankenkassen und den voraussichtlichen jährlichen Einnahmen des Gesundheitsfonds, die für die Zuweisungen nach den §§ 266 und 270 zur Verfügung stehen, geteilt durch die voraussichtlichen jährlichen beitragspflichtigen Einnahmen der Mitglieder aller Krankenkassen, multipliziert mit 100.

(2) Das Bundesministerium für Gesundheit legt nach Auswertung der Ergebnisse des Schätzerkreises nach § 220 Absatz 2 die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes für das Folgejahr fest und gibt diesen Wert in Prozent jeweils bis zum 1. November eines Kalenderjahres im Bundesanzeiger bekannt.

Zu § 242a:
Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz ab 1. 1. 2015 = 0,9 Prozent (vgl. Bek. vom 21. 10. 2014, BAnz AT 22.10.2014 B3);
durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz ab 1. 1. 2016 = 1,1 Prozent (vgl. Bek. vom 26. 10. 2015, BAnz AT 30.10.2015 B7);
durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz ab 1. 1. 2017 = 1,1 Prozent (vgl. Bek. vom 21. 10. 2016, BAnz AT 27.10.2016 B5);
durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz ab 1. 1. 2018 = 1,0 Prozent (vgl. Bek. vom 23. 10. 2017, BAnz AT 26.10.2017 B3).