Statistik über Löscherfolge | 25.07.2017

Spezial-Löschanlagen in Automobil- und Metallindustrie

Spezial-Löschanlagen in Automobil- und Metallindustrie In der Automobil- und Metallbranche kommen häufig Spezial-Löschanlagen zum Einsatz – aus gutem Grund. Denn dort sind sie am notwendigsten, wie die 10-Jahres-Bilanz über Löscherfolge des Bundesverbands Technischer Brandschutz e.V. (bvfa) zeigt.

Die Löscherfolgsstatistik für ortsfeste automatische Spezial-Löschanlagen des bvfa zeigt: Die Metallindustrie ist mit 189 gemeldeten Vorfällen Spitzenreiter, gefolgt von der Automobilindustrie mit 76 Vorfällen und 49 Ereignissen im Bereich Druckerzeugnisse. Diese Statistik nach Branchen führt der bvfa seit Jahren. Sie erfasst Brände, die nachweislich durch Spezial-Löschanlagen gelöscht wurden. Zu Spezial-Löschanlagen zählen stationäre Löschanlagen, die als Löschmittel kein Wasser verwenden.

Die meisten Löscherfolge durch Spezial-Löschanlagen im Jahr 2016 verzeichnete die Automobilindustrie. Auf Platz zwei liegt die Branche der Energieversorgung und auf Platz drei die Lebensmittelindustrie. Die Metallindustrie folgt auf Platz vier. Im Jahr 2016 lösten 88 Prozent der Anlagen automatisch aus. Der Anteil der zum Einsatz gekommenen CO2-Löschanlagen lag bei 63 Prozent, mit Inertgas löschten 29 Prozent der Anlagen, mit chemischen Gasen sieben Prozent und mit Pulver ein Prozent.

Quelle/Text: bvfa, Redaktion arbeitssicherheit.de (SL)
Foto: © nordroden – stock.adobe.com

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