Gesundheitsschutz | 11.01.2017

Staubemission im Blick behalten

Staubemission im Blick behalten Für Anwender von Elektrowerkzeugen stellen Stäube oftmals eine Gesundheitsgefahr dar. Mit einer neuen Prüfnorm lässt sich die Staubentwicklung solcher Gerätschaften messen.

Die DEKRA rät: Arbeitgeber und Anwender sollten bei handgeführten Werkzeugen – wie beispielsweise Sägen oder Schleifmaschinen – die Staubemission im Auge behalten. Mit der Prüfnorm EN 50632 ist dies zuverlässig möglich. Denn: Diese Norm ist dafür geschaffen worden, die Staubentwicklung bei der Arbeit mit handgeführten motorbetriebenen Elektrowerkzeugen reproduzierbar zu messen. So müssen Anwender von Werkzeugen – in der Regel Handwerker – bei der Arbeit verschiedene Grenzwerte für die Belastung von Stäuben einhalten, zum Beispiel für Holz- oder Quarzstaub. Hierzu gelten verschiedene Anforderungen aus der Arbeitsplatzverordnung, der Berufsgenossenschaften, EU-Regulierungen oder nationalen Vorschriften, welche meist Entstaubungssysteme vorschreiben.

Werkzeughersteller, Arbeitgeber und Werkzeuganwender erhalten durch Messungen in einem Prüflabor die Sicherheit, dass bei bestimmten Arbeiten die Grenzwerte nicht überschritten werden oder eben eventuell andere Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Den Konformitätsnachweis erbringt eine unabhängige Prüfstelle. Darüber hinaus schafft die Norm die Möglichkeit, Staubemissionen verschiedener Werkzeuge zu vergleichen

Quelle/Text: DEKRA, Redaktion arbeitssicherheit.de (SL)
Foto: © Photographee.eu - Fotolia.com

Gesundheitsschutz: Lesen Sie auch »Staub: Risiko für Lunge und Atemwege« >>
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