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Aerosol

Aerosol ist ein heterogenes Stoffgemisch, das aus einem gasförmigen Dispersionsmittel und flüssigen oder festen (kolloiden) Bestandteilen besteht. Die dispersen Bestandteile bezeichnet man als Schwebstoffe, Aerosolpartikel oder Aerosolteilchen. Sind sie flüssig, spricht man von Nebel; sind sie fest, so liegen Staub oder Rauch vor. Typisch für ein Aerosol ist sein Verhalten als dynamisches System, charakterisiert durch ständige Änderungen: z. B. durch Kondensation von Dämpfen an vorhandenen Partikeln, Agglomeration kleiner Teilchen zu größeren Einheiten oder Niederschlag von Teilchen an Gegenständen in der Umgebung.

Bekannte Aerosole am Arbeitsplatz sind z.B.:

• Staub in der Raumluft,
• Zigarettenrauch,
• Nebel aus einer Sprühdose,
• Ruß oder Ölqualm aus einem Autoauspuff.

Aerosole werden typischerweise durch die Lunge aufgenommen und unterscheiden sich durch ihre physiologische Wirkung etwa von dermalen oder oralen Aufnahmen von Gefahrstoffen. Wegen des komplexen Wirkungsspektrums ist eine gesonderte Betrachtung in der Gefährdungsbeurteilung notwendig.

Stand 10/2015


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