Sie erhalten 14-tägig Informationen über aktuelle
Trends, Entwicklungen und Technologien rund um das
Thema Arbeitssicherheit.
Gesundheitsschutz | 10.01.2011
![]() |
Der H1N1-Virus greift erneut um sich. Mehrere Todesfälle wurden bereits gemeldet. Vor allem Kliniken und Krankenhäuser sollten sich vor einer Ansteckung schützen, denn im Fall einer Grippe-Pandemie hat das Personal engen Kontakt mit Patienten. Übliche OP-Masken bieten dabei keinen effektiven Schutz. |
Außerdem sind Schwestern und Ärzte nicht genügend auf den richtigen Dichtsitz der Masken trainiert und fühlen sich daher auch nicht sicher geschützt - das ergab die Studie aus dem Jahr 2009 von TSI, einem Hersteller von Präzisionsmessgeräte für die Dichtsitzprüfung von Atemschutzmasken. 39 Prozent der Befragten halten demnach den Arbeitsschutz in Kliniken generell nicht für ausreichend, nur 18 Prozent fühlen sich geschützt.
Vor allem die Schutzmasken werden im Zuge der Schweinegrippendiskussion zum Streitpunkt: 48 Prozent des Personals in Kliniken und Krankenhäusern prüft nicht einmal den dichten Sitz der Masken, 86 Prozent aller Klinikangestellten tragen zudem nur einfache chirurgische Masken im Dienst. Auch wenn das Robert-Koch-Institut FFP-Masken empfohlen habe, eine Überprüfung des richtigen Sitzes sei auch dann unterlässlich, so Suzanne Depereux von TSI. Ein »Training für den Maskenträger [ist] enorm wichtig«.
Quelle: PR
Foto: © bilderstoeckchen - Fotolia.com
Schweinegrippe: Mehr zum Thema »Fit für die Arbeit: Tipps gegen Grippe« finden Sie hier >>