Unfallstatistik | 11.06.2015

Arbeitsunfälle: Diese Körperteile sind besonders gefährdet

Arbeitsunfälle: Diese Körperteile sind besonders gefährdet Hände, Füße oder Kopf - welches Körperteil am häufigsten bei Arbeitsunfällen in den Branchen Energie, Textil, Elektro und Medienerzeugnisse verletzt wird, verrät eine aktuelle Unfallstatistik der BG ETEM.

Es sind nicht die Knie und auch nicht die Arme, sondern die Hände, die bei Arbeitsunfällen in den Branchen Energie, Textil und Medienerzeugnisse am häufigsten verletzt werden. 22.705 Mal im vergangenen Jahr. Das entspricht in etwa 40 Prozent aller erfassten 57.000 meldepflichtigen Arbeitsunfälle des Jahres 2014. Die Verletzungen erfolgen dabei meistens durch das Einwirken von Werkzeugen und laufenden Maschinen und Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen.

Platz zwei in der Unfallstatistik belegen Knöchel und Füße. 9.557 Verletzungen listet die Unfallstatistik.

Mit 399 Verletzungen waren Bauch, Bauchorgane und Becken am wenigsten oft betroffen.

Körperteil Anzahl Prozent
Gesamter Mensch, Kopf 5.116 8,8
Hals, Wirbelsäule, Arm- und Beinnervengeflecht 2.461 4,2
Brustkorb, Schultergürtel, Rücken, Flanke, Brustorgane 2.151 3,7
Bauch, Bauchorgane, Becken 399 0,7
Schulter, Oberarm, Ellenbogen 3.714 6,4
Unterarm, Handgelenk, Handwurzel 4.347 7,5
Hand 22.705 39,1
Hüfte, Oberschenkel, Kniescheibe 1.328 2,3
Kniegelenk (außer Kniescheibe), Unterschenkel 6.143 10,6
Knöchel, Fuß 9.557 16,5
Verletzter Körperteil unbekannt bzw. nicht einzuordnen 72 0,1
Gesamt 57.993 100