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Flammpunkt

Unter Flammpunkt versteht man die niedrigste Temperatur, bei der unter vorgeschriebenen Versuchsbedingungen eine Flüssigkeit brennbares Gas oder brennbaren Dampf in solcher Menge abgibt, dass bei Kontakt mit einer wirksamen Zündquelle sofort eine Flamme auftritt. Häufig wird zur Bestimmung dieser zentralen Größe zur Beurteilung der Brand- und Explosionsgefahr von Flüssigkeiten die Methode nach Abel-Pensky verwendet. Basierend auf der DIN 51 755 erfolgt die Untersuchung von Mineralölen und brennbaren Flüssigkeiten im Flammpunktbereich von 5 bis 65° C. Bei der Angabe des Prüfergebnisses wird ergänzend die Methode, die Norm oder die Abkürzung c.c. (closed cup) für die Bestimmung im geschlossenen Tiegel angegeben. Diese Hinweise sind bedeutsam für die Beurteilung des Wertes. Die in geschlossenen Geräten bestimmten Flammpunkte liegen im Allgemeinen erheblich niedriger als die in offenen Geräten bestimmten Daten. Bei Produkten mit geringen Anteilen brennbarer Flüssigkeiten bildet sich möglicherweise im offenen Tiegel kein entflammbares Dampf/Luftgemisch, während im geschlossenen Tiegel ein reproduzierbarer Flammpunkt gefunden wird.
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