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Primärer Explosionsschutz

Der primäre Explosionsschutz dient der Verhinderung der Bildung gefährlicher explosionsfähiger Gemische. Die erste Voraussetzung für eine Explosion ist das Auftreten explosionsfähiger Atmosphäre. Aus diesem Grund sollten möglichst nicht brennbare Stoffe oder Stoffe mit einem hohen Flammpunkt verwendet werden. Kann auf den Einsatz von Stoffen, die explosionsfähige Atmosphären bilden können – beispielsweise aus verfahrenstechnischen Gründen – nicht verzichtet werden, muss versucht werden die Konzentration an brennbaren Bestandteilen im Gemisch so zu verändern, dass sich diese außerhalb der Explosionsgrenzen bewegt. Be- und Entlüftung gehört ebenso wie die Verringerung der Sauerstoffkonzentration durch gesteuerte Anreicherung der Konzentration mit Brenngasen oder durch Inertisierung zum primären Ex-Schutz. Die Wirksamkeit der Maßnahmen erfordert den Einsatz von Prozessleittechnik (PLT). Sie soll sicherheitstechnisch bedeutende Betriebsstörungen verhindern. Häufig ist der primäre Explosionsschutz alleine nicht zu realisieren. Daher ist eine Kombination vom primären, sekundären und tertiären Explosionsschutz der praktikabelste Weg.
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