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| Beim Thema Energieeffizienz geht es nicht nur um einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern um die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Lesen Sie im zweiten Teil unserer Serie »Energieeffizienz in Unternehmen«, warum Energie zum wichtigen Kostenfaktor wird. |
Doch unabhängig von Ausbau und Anteil erneuerbarer Energien dürfte der Bezug von Strom, Öl und Gas noch teurer werden. Der Ende 2010 veröffentlichte »World Energy Outlook« der Internationalen Energieagentur präsentiert unterschiedliche Szenarien für verschiedene politischen Rahmenbedingungen bis ins Jahr 2035. Die Prognosen stimmen jedoch in zwei Punkten überein: Der Weltenergiebedarf wird weiter steigen und ebenso die Energiepreise. Beim Thema Energieeffizienz geht es daher nicht nur um einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern um die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens.
Etwa drei Fünftel des Stromverbrauchs in Deutschland fallen auf Industrie und Gewerbe. Der Anteil der Energiekosten an den Produktionskosten ist je nach Branche und Unternehmen unterschiedlich. Besonders stromintensiv ist die Herstellung einiger wichtiger Grundstoffe wie Stahl, Aluminium, Zement, Papier und Glas. Aber auch in Betrieben der Metallverarbeitung betragen die Energiekosten oft zwischen 30 und 50 Prozent der Herstellungskosten. Energie wird in vielen Branchen immer mehr zu einem entscheidenden Kostenfaktor. Doch nach Aussagen von Branchenkennern beschäftigt sich etwa jedes zweite Unternehmen noch nicht intensiv genug mit dem Thema.
Im dritten Teil unserer Serie »Energieeffizienz in Unternehmen« erfahren Sie alles über die wichtigsten Energiefresser und Möglichkeiten der Energieeinsparung: Druckluft, Prozesswärme und Prozesskälte, Motoren und Antriebe, Lüftung und Klimatechnik, Pumpen und Fördertechnik, Beleuchtung, Heizung und Warmwasser und Green-IT.