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| Energiesparen, Energiecontrolling, Energiemanagement – mit neuen Ansätzen sollen die steigenden Kosten für Energie im Unternehmen aufgefangen und das Klima geschützt werden. Was dran ist am neuen Zauberwort Energieeffizienz klären wir im ersten Teil unserer Serie »Energieeffizienz in Unternehmen«. |
In der Physik gilt zwar der Satz von der Erhaltung der Energie, doch kommt es bei jeder Energienutzung zu Energieverlusten. Auch wenn im physikalischen Sinn keine Energie verschwindet, so steht nach jedem Umwandlungsschritt weniger nutzbare Energie zur Verfügung. Der Rest geht als Wärme und Reibung »verloren«, daher spricht man auch von »Abwärme«.
Effizienz bezeichnet das Verhältnis von Aufwand zu Wirkung (Leistung). Bei der Energieeffizienz soll mit möglichst geringem Einsatz von Energie möglichst viel Leistung erbracht und Energieverluste minimiert werden. Maßnahmen zur Energieeffizienz sind damit nicht das gleiche wie Energiesparen. Und eine einzelne Effizienzmaßnahme ist noch kein Energiemanagement.
Und wer anhand der ermittelten Daten die Energiesparlampe mit Zeitschaltuhr oder Bewegungsmelder koppelt, beginnt mit Energiemanagement. Schon dieses vereinfachte Modell zeigt das Prinzip: Die Kombination von Einzelmaßnahmen senkt den Stromverbrauch ohne Beleuchtungslücke noch weiter als reine Sparaktionen oder technische Effizienzverbesserungen allein.
Im zweiten Teil der Serie »Energieeffizienz in Unternehmen« lesen Sie, welche wirtschaftlichen Argumente für einen optimalen Energieeinsatz in Unternehmen sprechen.
Dr. Friedhelm Kring
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