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Thema Arbeitssicherheit.
Umgang mit Gefahrstoffen Die neue europäische Chemikalienpolitik (REACH) und das internationale Einstufungs- und Kennzeichnungssystem (GHS/CLP) sind die Herausforderungen, denen sich Unternehmen zurzeit stellen müssen. Diese Aufgaben lassen sich nur vorschriftenkonform und zügig erledigen, wenn ein funktionierendes Gefahrstoffmanagement vorhanden ist.
Amerikanischen Statistiken zufolge resultieren rund 70 % der Schäden in der Industrie unmittelbar aus menschlichem Versagen. Im schlimmsten Fall verursachen Mitarbeiter und Fremde ein Schadenereignis, im günstigeren Fall vergrößern sie nur den Schadenumfang durch falsche Reaktionen oder Unkenntnis.
An schwer zugänglichen Arbeitsplätzen ist die Bergung Verunglückter eine Herausforderung – vor allem, wenn aufgrund der Verletzungen ein besonders vorsichtiger Transport erforderlich ist. Faktoren wie Enge, Höhe, Dunkelheit oder austretende Gase bergen neue Gefahren. Rettungsübungen zeigen außerdem: In vielen Betrieben sind wohl geeignete technische Mittel für eine Bergung vorhanden, aber die Mitarbeiter wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen.
Linkshänder sind am Arbeitsplatz oft nicht nur benachteiligt, sondern auch ihre Unfallgefährdung gilt als höher. Es geht somit nicht um eine belanglose persönliche Eigenheit eines Mitarbeiters, sondern um ein Merkmal, das Folgen für das Unternehmen haben kann. Ist die Linkshändigkeit zu subtil, um von Ergonomen und Normgebern berücksichtigt zu werden? Wie relevant ist die Bevorzugung der linken Hand für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit?
Bei Arbeiten am Lärmschutzwall an den neugebauten Streckenabschnitten der BAB A4 bei Jena wurde die Installation eines Absturzsicherungssystems notwendig, um Personen bei der Arbeit vor gefährlichen Stürzen zu schützen.
Wer früher Sicherheitsschuhe benötigte, wurde im Geschäft meist nach Schuhgröße und Anwendungsbereich gefragt. Dann bekam er in Paar klobiger schwarzer Schuhe auf die Ladentheke gestellt – und fertig. Das hat sich in der Zwischenzeit deutlich geändert.
Ein Drittel aller tödlichen Arbeitsunfälle geht auf das Konto von Abstürzen. Absturzsicherungen, die Beschäftigte auf Baustellen schützen, können Leben retten.
In einem fitten Körper wohnt ein wacher Geist: Grund genug für immer mehr Unternehmen, in ergonomisch optimale Arbeitsplätze zu investieren. Dabei geht es nicht nur um die rein materielle Ausstattung, sondern um das gesamte Umfeld.
Hände bedeuten Präzision und Kraft. Mit den Händen begreifen wir wortwörtlich die Welt. Durch ein einziges Handzeichen wird unser Gegenüber zum Freund oder eben nicht. Hände sind als Werkzeuge durch nichts zu ersetzen. Handschutz ist auch Hautschutz, denn die Haut ist die natürliche Schutzhülle der Hände.
Wie die Aus- und Weiterbildung von Ersthelfern in einem größeren Betrieb praktisch aussehen kann, zeigt ein Besuch bei der Central Krankenversicherung AG in Köln.